Aurelia Frick: Liechtensteins Ex-Regierungsrätin gründet 2025 neue Anwaltskanzlei
Ein neues Kapitel für die ehemalige Politikerin
Aurelia Frick, die ehemalige Regierungsrätin Liechtensteins, plant für das Jahr 2025 einen bedeutenden Schritt in ihrer beruflichen Laufbahn. Die 49-jährige Juristin wird eine neue Anwaltskanzlei gründen, die sich auf internationales Recht spezialisieren soll. Diese Entwicklung markiert einen Wendepunkt in Fricks Karriere, die in den letzten Jahren von Höhen und Tiefen geprägt war.
Zusammenarbeit mit renommiertem Juristen
Für dieses ambitionierte Projekt hat sich Frick mit Professor Michael Nagel aus Hannover zusammengetan. Die Kanzlei, die unter dem Namen Die Advokatur firmieren wird, soll von der Expertise beider Juristen profitieren. Während Frick ihre Erfahrungen aus der liechtensteinischen Politik und dem internationalen Parkett einbringt, steuert Nagel sein umfangreiches akademisches Wissen bei.
Fokus auf internationale Rechtsberatung
Die neue Kanzlei wird sich auf folgende Bereiche konzentrieren:
- Internationale Unternehmensberatung
- Stiftungsrecht
- Standortstrategien
- Regulierungsfragen
- Governance-Strukturen
Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der Schnittstelle von Recht, Politik und gesellschaftlichem Wandel liegen. Frick betont: „Wir wollen Institutionen dabei unterstützen, auch in einer komplexeren Welt handlungsfähig zu bleiben.“
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Rückblick: Fricks politische Karriere
Aurelia Frick blickt auf eine bewegte politische Laufbahn zurück:
- 2009: Wahl in die Regierung Liechtensteins als 33-Jährige
- Galt als politischer „Shootingstar“ der FBP (Fortschrittliche Bürgerpartei)
- 2019: Vertrauensentzug durch den Landtag und Verlust des Regierungsamtes
- Anschließender Rückzug aus der Öffentlichkeit
Juristische Aufarbeitung und Freispruch
In den folgenden Jahren sah sich Frick mit juristischen Verfahren konfrontiert. Sie betont: „Ich bin freigesprochen worden, Punkt. Es gibt nur einen Freispruch oder keinen, aber nichts dazwischen.“ Diese Erfahrungen haben Frick nach eigenen Angaben geprägt und zu persönlichem Wachstum geführt.
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Fricks Visionen für die Zukunft
Trotz der turbulenten Vergangenheit blickt Aurelia Frick optimistisch in die Zukunft. Sie sieht ihre neue berufliche Ausrichtung als Chance, ihre Erfahrungen konstruktiv einzusetzen:
- Engagement für langfristige Strategien mit gesellschaftlichem Nutzen
- Fokus auf Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Bildung und Nachhaltigkeit
- Wunsch nach einem konstruktiven gesellschaftlichen Dialog
Frick erklärt: „Als kleines Land mit zwei grösseren Parteien können wir es uns nicht leisten, interne Zerwürfnisse zu haben. Wir stehen vor riesigen Herausforderungen, vor sehr anspruchsvollen Herausforderungen!“
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Persönliche Entwicklung und Lehren
Die Zeit nach ihrem Ausscheiden aus der Regierung beschreibt Frick als Phase der Selbstreflexion und des Lernens:
- Bewusste Entscheidung gegen eine Opferrolle
- Fokus auf persönliches Wachstum und innere Stärke
- Bedeutung von Familie und Natur als Kraftquellen
„Viele wären daran zerbrochen – ich nicht!“, betont Frick. Sie sieht in ihrer Erfahrung auch eine Chance für andere, die sich in Krisensituationen befinden.
Zukunftsperspektiven
Mit 49 Jahren steht Aurelia Frick an der Schwelle zu einer neuen Lebensphase. Sie äußert den Wunsch nach:
- Spannenden Begegnungen und inspirierenden Menschen
- Herausfordernden Situationen und lösbaren Aufgaben
- Möglichkeiten, ihre Erfahrungen und Visionen einzubringen
Ob eine Rückkehr in die aktive Politik eine Option ist, lässt Frick offen. Ihr Fokus liegt zunächst auf der Etablierung ihrer neuen Anwaltskanzlei und der Begleitung ihrer schulpflichtigen Kinder.
Zusammenfassung
Aurelia Frick, einst jüngste Regierungsrätin Liechtensteins, plant für 2025 die Gründung einer internationalen Anwaltskanzlei. Nach turbulenten Jahren in der Politik und persönlichen Herausforderungen sieht sie diese neue berufliche Ausrichtung als Chance, ihre Erfahrungen und Visionen konstruktiv einzusetzen. Mit Fokus auf internationale Rechtsberatung und gesellschaftlich relevante Themen möchte Frick einen Beitrag zur Zukunftsgestaltung leisten. Ihre Geschichte steht exemplarisch für Resilienz und persönliches Wachstum in Krisenzeiten.

