Steuerliche Vorteile ungarischer Gesellschaften: Lohnende Gründung für Deutsche, Österreicher und Schweizer 2025

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26. September 2025

Steuerliche Vorteile ungarischer Gesellschaften: Lohnende Gründung für Deutsche, Österreicher und Schweizer 2025

Einleitung: Die Macht der präzisen Steuerplanung

Die Gründung einer ungarischen Gesellschaft kann für Unternehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erhebliche steuerliche Vorteile bringen. Dieser umfassende Leitfaden zeigt exakte Berechnungen und Schwellenwerte, ab denen sich die Vorteile einer ungarischen Gesellschaft mathematisch auszahlen. Die Analyse basiert auf den aktuellen Steuersätzen für 2025 und den geltenden Doppelbesteuerungsabkommen.

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Aktuelle Steuersätze 2025 im Vergleich

Hunconsult

Deutschland: Hohe Gesamtsteuerbelastung

– Körperschaftsteuer: 15% + 5,5% Solidaritätszuschlag = 15,825%
– Gewerbesteuer: durchschnittlich 14% (435% Hebesatz)
– Gesamt für Kapitalgesellschaften: ca. 30%
– Einkommensteuer: 14-45% progressiv (Grundfreibetrag 12.096 EUR)

Österreich: Moderate bis hohe Belastung

– Körperschaftsteuer: 23%
– Einkommensteuer: 0-55% progressiv (steuerfrei bis 13.308 EUR)
– Kapitalertragsteuer auf Dividenden: 27,5%

Schweiz: Kantonsabhängige Steuersätze

– Gewinnsteuer: 11,85-21,6% je nach Kanton (Durchschnitt 14,6%)
– Einkommensteuer: 22-44% je nach Kanton
– Bundessteuer: bis 11,5% ab 783.200 CHF (ledige)

Ungarn: Europäischer Steuer-Champion

– Körperschaftsteuer: nur 9% (niedrigste in der EU)
– Einkommensteuer: 15% pauschal
– Quellensteuer auf Dividenden: 0%

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Deutsch-Ungarisches DBA

– Quellensteuer: 5% bei mindestens 10% Beteiligung
– Standard-Quellensteuer: 15% bei geringeren Beteiligungen
– Zinsen: häufig 0% Quellensteuer zwischen verbundenen Unternehmen

Österreichisch-Ungarisches DBA

– Quellensteuer: 10% bei Schachtelbeteiligung
– Standard-Quellensteuer: 15% bei anderen Dividenden
– EU-Mutter-Tochter-Richtlinie: 0% bei qualifizierten Beteiligungen

Schweiz-Ungarisches DBA (2013)

– Quellensteuer: 0% bei mindestens 10% Beteiligung
– Standard-Quellensteuer: 15% bei geringeren Beteiligungen
– Besonderheit: Sehr unternehmerfreundliches Abkommen

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Szenario 1: Geschäftsführer bezieht keine Vorteile aus der Gesellschaft

Deutschland: Ab 50.000 EUR Gewinn lohnenswert

Beispielrechnung bei 100.000 EUR Jahresgewinn:

Deutschland:
– Körperschaftsteuer: 15.825 EUR
– Gewerbesteuer: 14.000 EUR
– Gesamtsteuern: 29.825 EUR
– Verbleibt in der Gesellschaft: 70.175 EUR

Ungarn:
– Körperschaftsteuer: 9.000 EUR
– Gesamtsteuern: 9.000 EUR
– Verbleibt in der Gesellschaft: 91.000 EUR

Steuerersparnis: 20.825 EUR (70% mehr Cash-Flow!)

Breakeven-Punkt: Ab etwa 50.000 EUR Jahresgewinn überwiegen die Vorteile die Gründungs- und Verwaltungskosten.

Österreich: Ab 40.000 EUR Gewinn profitable

Beispielrechnung bei 100.000 EUR Jahresgewinn:

Österreich:
– Körperschaftsteuer: 23.000 EUR
– Gesamtsteuern: 23.000 EUR
– Verbleibt in der Gesellschaft: 77.000 EUR

Ungarn:
– Körperschaftsteuer: 9.000 EUR
– Gesamtsteuern: 9.000 EUR
– Verbleibt in der Gesellschaft: 91.000 EUR

Steuerersparnis: 14.000 EUR (18% mehr Kapital!)

Breakeven-Punkt: Ab etwa 40.000 EUR Jahresgewinn ist die ungarische Struktur profitabel.

Schweiz: Ab 60.000 CHF Gewinn interessant

Beispielrechnung bei 100.000 CHF Jahresgewinn (Kanton Zürich):

Schweiz (Kanton Zürich):
– Gewinnsteuer: ca. 19.650 CHF
– Gesamtsteuern: 19.650 CHF
– Verbleibt in der Gesellschaft: 80.350 CHF

Ungarn:
– Körperschaftsteuer: 9.000 CHF
– Gesamtsteuern: 9.000 CHF
– Verbleibt in der Gesellschaft: 91.000 CHF

Steuerersparnis: 10.650 CHF (13% mehr Liquidität!)

Breakeven-Punkt: Ab etwa 60.000 CHF Jahresgewinn (variiert je nach Kanton).

Szenario 2: Geschäftsführer entnimmt Gelder aus der ungarischen Gesellschaft

Deutschland: Mit DBA-optimierter Struktur

Beispielrechnung bei 100.000 EUR Gewinn, vollständige Dividendenausschüttung:

Deutschland (Referenz):
– Körperschaftsteuer + Gewerbesteuer: 29.825 EUR
– Verbleibend: 70.175 EUR
– Kapitalertragsteuer (25% + 5,5% Soli): 18.059 EUR
– Netto beim Gesellschafter: 52.116 EUR
– Gesamtsteuerbelastung: 47.884 EUR

Ungarn mit deutscher Besteuerung:
– Ungarische Körperschaftsteuer: 9.000 EUR
– Verbleibend: 91.000 EUR
– Deutsche Quellensteuer gemäß DBA: 5% = 4.550 EUR
– Dividende netto: 86.450 EUR
– Deutsche Abgeltungsteuer: 25% – 5% (DBA) = 20% = 17.290 EUR
– Netto beim Gesellschafter: 69.160 EUR
– Gesamtsteuerbelastung: 30.840 EUR

Steuerersparnis: 17.044 EUR (33% weniger Steuern!)

Breakeven-Punkt: Ab etwa 75.000 EUR Jahresgewinn bei vollständiger Ausschüttung.

Österreich: EU-Richtlinien optimal nutzen

Beispielrechnung bei 100.000 EUR Gewinn, vollständige Dividendenausschüttung:

Österreich (Referenz):
– Körperschaftsteuer: 23.000 EUR
– Verbleibend: 77.000 EUR
– Kapitalertragsteuer: 27,5% = 21.175 EUR
– Netto beim Gesellschafter: 55.825 EUR
– Gesamtsteuerbelastung: 44.175 EUR

Ungarn mit österreichischer Besteuerung:
– Ungarische Körperschaftsteuer: 9.000 EUR
– Verbleibend: 91.000 EUR
– EU-Mutter-Tochter-Richtlinie: 0% Quellensteuer (bei qualifizierter Beteiligung)
– Österreichische KESt: 27,5% = 25.025 EUR
– Netto beim Gesellschafter: 65.975 EUR
– Gesamtsteuerbelastung: 34.025 EUR

Steuerersparnis: 10.150 EUR (23% weniger Steuern!)

Breakeven-Punkt: Ab etwa 60.000 EUR Jahresgewinn bei vollständiger Ausschüttung.

Schweiz: DBA-Champion mit 0% Quellensteuer

Beispielrechnung bei 100.000 CHF Gewinn, vollständige Dividendenausschüttung:

Schweiz (Referenz, Kanton Zürich):
– Gewinnsteuer: 19.650 CHF
– Verbleibend: 80.350 CHF
– Einkommensteuer auf Dividenden (ca. 25%): 20.088 CHF
– Netto beim Gesellschafter: 60.262 CHF
– Gesamtsteuerbelastung: 39.738 CHF

Ungarn mit schweizer Besteuerung:
– Ungarische Körperschaftsteuer: 9.000 CHF
– Verbleibend: 91.000 CHF
– Schweizer DBA: 0% Quellensteuer (bei >10% Beteiligung)
– Schweizer Einkommensteuer auf Dividenden: 22.750 CHF (25%)
– Netto beim Gesellschafter: 68.250 CHF
– Gesamtsteuerbelastung: 31.750 CHF

Steuerersparnis: 7.988 CHF (20% weniger Steuern!)

Breakeven-Punkt: Ab etwa 80.000 CHF Jahresgewinn bei vollständiger Ausschüttung.

Optimale Schwellenwerte: Wann sich Ungarn definitiv lohnt

Für deutsche Unternehmer

Gewinn p.a.ThesaurierungMit AusschüttungEmpfehlung
30.000 EURGrenzwertigNicht lohnenswertDeutschland
50.000 EURLohnenswertGrenzwertigUngarn
75.000 EURSehr lohnenswertLohnenswertUngarn
100.000+ EURExtrem lohnenswertSehr lohnenswertUngarn

Für österreichische Unternehmer

Gewinn p.a.ThesaurierungMit AusschüttungEmpfehlung
25.000 EURGrenzwertigNicht lohnenswertÖsterreich
40.000 EURLohnenswertGrenzwertigUngarn
60.000 EURSehr lohnenswertLohnenswertUngarn
100.000+ EURExtrem lohnenswertSehr lohnenswertUngarn

Für schweizerische Unternehmer

Gewinn p.a.ThesaurierungMit AusschüttungEmpfehlung
40.000 CHFGrenzwertigNicht lohnenswertSchweiz
60.000 CHFLohnenswertGrenzwertigUngarn
80.000 CHFSehr lohnenswertLohnenswertUngarn
150.000+ CHFExtrem lohnenswertSehr lohnenswertUngarn

Erweiterte Steuerstrategien: Maximieren Sie Ihre Vorteile

Holding-Struktur für deutsche Unternehmer

– Ungarische Holding sammelt Gewinne mehrerer Beteiligungen
– 5% Quellensteuer auf Dividenden nach Deutschland
– EU-Mutter-Tochter-Richtlinie bei qualifizierten Beteiligungen
– Langfristige Thesaurierung mit nur 9% Belastung

Optimierte Struktur für österreichische Unternehmer

– EU-Richtlinien vollständig ausnutzen
– 0% Quellensteuer bei Schachtelbeteiligungen
– Kombinierte Steuerbelastung oft unter 35%
– Gewinnthesaurierung für Reinvestitionen

Premium-Strategie für schweizerische Unternehmer

– 0% Quellensteuer nach Schweizer DBA
– Kombiniert mit niedrigen Kantonen (z.B. Zug)
– Internationale Expansion über ungarische Basis
– IP-Holding-Strukturen für Lizenzeinnahmen

Konkrete Kostenanalyse: Investment vs. Ersparnis

Einmalige Kosten einer ungarischen Gesellschaft

– Gründungskosten: 2.500-3.500 EUR
– Anwalts-/Steuerberatungskosten: 2.000-4.000 EUR
– Ersteinrichtung: 1.000-2.000 EUR
– Gesamtinvestment: 5.500-9.500 EUR

Laufende Kosten pro Jahr

– Buchführung: 2.400-4.800 EUR
– Steuerberatung: 1.200-2.400 EUR
– Verwaltung: 800-1.200 EUR
– Gesamtkosten p.a.: 4.400-8.400 EUR

Break-Even-Analyse (3-Jahres-Betrachtung)

Deutschland – Beispiel 80.000 EUR Gewinn:
– 3-Jahres-Steuerersparnis: 62.475 EUR
– 3-Jahres-Gesamtkosten: 22.700 EUR
– Nettogewinn: 39.775 EUR

Österreich – Beispiel 60.000 EUR Gewinn:
– 3-Jahres-Steuerersparnis: 42.000 EUR
– 3-Jahres-Gesamtkosten: 20.200 EUR
– Nettogewinn: 21.800 EUR

Schweiz – Beispiel 100.000 CHF Gewinn:
– 3-Jahres-Steuerersparnis: 31.950 CHF
– 3-Jahres-Gesamtkosten: 24.000 CHF
– Nettogewinn: 7.950 CHF

Branchen-spezifische Empfehlungen

IT & Software-Entwicklung

Ideale Kandidaten für Ungarn:
– Hohe Margen (oft >40%)
– Geringe Sachkosten
– Remote-Arbeit möglich
– Empfehlung: Ab 40.000 EUR Gewinn

E-Commerce & Online-Handel

Sehr geeignet:
– Skalierbare Geschäftsmodelle
– EU-weiter Markt über Ungarn
– Logistik-Vorteile in Osteuropa
– Empfehlung: Ab 60.000 EUR Gewinn

Beratung & Professional Services

Gut geeignet:
– Projektbasierte Arbeit
– Hohe Stundenerlöse
– Internationale Klientel
– Empfehlung: Ab 75.000 EUR Gewinn

Produktion & Manufacturing

Bedingt geeignet:
– Substanz-Anforderungen beachten
– Operative Tätigkeit nötig
– Supply-Chain-Vorteile
– Empfehlung: Ab 150.000 EUR Gewinn

Risiken und Compliance: Was Sie beachten müssen

OECD-Mindestbesteuerung (nicht relevant für KMU)

– Gilt nur für Konzerne >750 Mio EUR Umsatz
– 99% aller Unternehmer sind NICHT betroffen
– KMU profitieren weiterhin von 9% Steuern

Substanz-Anforderungen

– Echte Geschäftstätigkeit in Ungarn erforderlich
– Ort der Geschäftsleitung muss in Ungarn sein
– Dokumentation aller wesentlichen Entscheidungen
– Betriebsstätten-Regelungen beachten

Banking und Compliance

– OECD-Informationsaustausch läuft automatisch
– Transparenz ist Pflicht, nicht optional
– Substanznachweis für Bankkontoeröffnung
– Moderne EU-Standards werden eingehalten

Schritt-für-Schritt Umsetzung

Phase 1: Strategieentwicklung (Monat 1)

– Gewinnprognose für 3-5 Jahre erstellen
– Break-Even-Analyse durchführen
– Branchenspezifische Faktoren bewerten
– DBA-Optimierung planen

Phase 2: Strukturierung (Monat 2)

– Gesellschaftsform wählen (meist Kft.)
– Beteiligungsstruktur optimieren
– Substanzaufbau planen
– Compliance-Framework definieren

Phase 3: Umsetzung (Monat 3-4)

– Gesellschaftsgründung in Ungarn
– Steuerregistrierung und VAT-Nummer
– Bankkonto eröffnen
– Buchführung einrichten

Phase 4: Operative Phase (ab Monat 5)

– Geschäftstätigkeit nach Ungarn verlagern
– Laufende Compliance sicherstellen
– Steueroptimierung überwachen
– Jährliche Überprüfung durchführen

Fazit: Ihre steueroptimierte Zukunft

Die Vorteile einer ungarischen Gesellschaft sind für deutsche, österreichische und schweizerische Unternehmer mathematisch belegbar:

Deutschland: Optimierung ab 50.000 EUR
– Thesaurierung: 70% mehr Liquidität
– Mit Ausschüttung: 33% weniger Steuern
– ROI: Bereits im 2. Jahr positiv

Österreich: Lohnenswert ab 40.000 EUR
– Thesaurierung: 18% mehr Kapital
– Mit Ausschüttung: 23% weniger Steuern
– ROI: Break-Even nach 18 Monaten

Schweiz: Interessant ab 60.000 CHF
– Thesaurierung: 13% mehr Liquidität
– Mit Ausschüttung: 20% weniger Steuern
– ROI: Langfristig sehr profitabel

Die steuerlichen Vorteile mit einer ungarischen Gesellschaft sind nicht nur Theorie – sie sind messbare, berechenbare Realität für jeden Unternehmer, der die Schwellenwerte erreicht.

Ihre Entscheidung heute bestimmt Ihre steuerliche Zukunft. Nutzen Sie die Vorteile einer ungarischen Gesellschaft und optimieren Sie Ihre Steuerbelastung legal und nachhaltig.

Für eine professionelle Beratung und Umsetzung empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten wie HUNCONSULT. Diese Spezialisten für Firmengründungen in Ungarn können Sie durch den gesamten Prozess begleiten und sicherstellen, dass alle rechtlichen und steuerlichen Aspekte optimal berücksichtigt werden.

Alle Berechnungen basieren auf aktuellen Steuersätzen 2025 und gültigen Doppelbesteuerungsabkommen. Steuerberatung durch qualifizierte Experten wird empfohlen. Änderungen der Steuergesetzgebung bleiben vorbehalten.